Das Fest der Liebe

18. Dezember 2016 , In: Familie, Feste und Rituale, Leben, Pädagogik, Weihnachten , With: One Comment
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Herzlich willkommen bei diesem Blogeintrag, meine lieben KISI-Freunde. Ich freue mich, dass ich in der Adventszeit wieder ein paar Gedanken mit euch teilen darf. Ich hoffe, es ist etwas Hilfreiches oder Ermutigendes für euch dabei, oder eben eine von 1000 Ideen. 🙂

Erfahrungsgemäß kann das Weihnachtsfest im Kreise der Familie sowohl das schönste Fest des Jahres sein als auch ein schlimmes, gestresstes Fiasko. Es hat das Potenzial zu beidem, aber natürlich sehnen wir uns alle nach Ersterem, nach einem richtigen Fest der Liebe. Folgende Ideen könnten dazu beitragen, dass euer Fest so ein „Fest der Liebe“ wird.

Wie kann jeder in der Familie Liebe erleben, erfahren und schenken? In diesem Zusammenhang kann es gerade zu Weihnachten sinnvoll sein, an die fünf Sprachen der Liebe zu denken („Die fünf Sprachen der Liebe“, Gary Chapman). Vielleicht findet ihr in einem oder mehreren der fünf nachfolgenden Punkte Ideen für eure Weihnachtstage. Ideen, die diese Tage noch mehr zu einer Zeit machen, in der die Liebe in eurer Familie sichtbar und spürbar wird.

1. Sprache der Liebe: Geschenke

Natürlich kommen an Weihnachten diejenigen voll auf ihre Kosten, die diese Sprache der Liebe sprechen, dreht sich doch zu Weihnachten alles ums liebevolle und kreative Schenken.

Aber auch das „Sprechen“ der anderen vier Sprachen der Liebe wird euer Weihnachten zum echten Fest der Liebe machen:

2. Sprache der Liebe: Zärtlichkeit

  • Jeweils zu zweit zusammensetzen. Gegenseitig eine Schulter-, Nacken- oder Handmassage durchführen.
  • Unter mehreren feinen Kuscheldecken eine schöne Weihnachts-DVD (zum Beispiel die KISI-DVD „Sternstunde in Betlehem“) gucken.
  • Herzliche Umarmungen beim Begrüßen, Verabschieden oder vor dem Schlafengehen.
  • Der Oma, Tante, Cousine, … Weihnachtsbücher zurechtlegen und die Kleineren beim Vorlesen auf dem Schoß kuscheln lassen.

3. Sprache der Liebe: Anerkennende Worte

  • Ermutigungsspiel: Jeder bekommt ein schönes A4-Blatt. Darauf schreibt er in Farbe seinen Namen. Die Stoppuhr wird jeweils auf zwei Minuten gestellt. Das Blatt wird nun im Uhrzeigersinn weitergereicht. Diese schreibt unter den Namen, was er/sie an diesem Familienmitglied besonders schätzt, was er anerkennen, loben möchte. Wenn das Blatt wieder bei seinem Besitzer angekommen ist, bekommt jeder Zeit, die schönen Worte (oder Zeichnungen) durchzulesen bzw. anzusehen.
  • Stille Post der Anerkennung: Alle Namen der anwesenden Personen werden auf Zettel geschrieben. Diese kommen zusammengefaltet in die Mitte. Eine/r zieht einen Namen und denkt sich einen wertschätzenden Satz aus, z.B. „Oma kann so lustig aus ihrem Leben erzählen.“ oder „Elisabeth spricht immer nur gut über andere Menschen.“ Dieser Satz wird nun als stille Post in die Runde geschickt und am Ende laut ausgesprochen. Bei Bedarf natürlich korrigiert, falls die Post nicht „richtig“ angekommen ist. 🙂

4. Sprache der Liebe: Zeit (Qualitätszeit)

  • Eine/r malt ein großes Herz auf ein Blatt Papier. Nun darf reihum jede/r sagen, was er mit der Familie in diesen Weihnachtstagen gerne tun würde, z.B. einen Laternenspaziergang machen, Wiener Walzer tanzen, Schokofondue essen … Eine/r schreibt alles in das Herz. Das Herz wird mit einem Stift unter den Christbaum gelegt und nach Möglichkeit werden in den Feiertagen viele der „Zeit“-Wünsche eingekreist und dann erfüllt.
  • Wir spielen alle zusammen auch mal ein Brettspiel, das länger dauert und Geduld erfordert.
  • Wir gönnen uns den Besuch in einer Konditorei und lassen dabei alle Handys zu Hause.

5. Sprache der Liebe: Hilfe

  • Ich persönlich fühle mich sehr geliebt, wenn gerade in den Feiertagen meine Familie diese Sprache spricht und mir beim Kochen, Schmücken, Aufräumen oder Abwaschen hilft. Vielleicht ist es gar nicht so eine schlechte Idee, das zwei Tage vor Weihnachten der Familie noch mal ins Gedächtnis zu rufen …
  • Manche Kinder lieben es viel mehr selbst beim Christbaumschmücken zu helfen, als die Überraschung eines festlichen Baumes zu genießen. Wagt doch mal, da quer zu denken: Zählt die Freude von Kindern über den selbst geschmückten Baum nicht mehr als die Perfektion eines im Stress von Erwachsenen gestalteten Baumes? Und wie ist das bei der Tischdekoration? Nur mal so als Anregung …
  • Ein kompliziertes Lego-Spiel zusammenbauen, das neue Kästchen aufbauen, die Puppenküche einrichten … Die Hilfe der Eltern kommt sicher als Liebesbotschaft an.

Soweit mal ein paar „weihnachtliche“ Ideen von mir. Ich fühle mich mit euch verbunden und wünsche euch von Herzen viele Augenblicke, in denen ihr das Fest der Liebe genießen könnt! Merry Christmas!

Eure Birgit

    • familie Haubenberger
    • 18. Dezember 2016
    Antworten

    Es ist wunderschön ein Teil
    der kisi-family zu sein.

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Birgit Minichmayr

Ich bin Birgit, glückliche Ehefrau und Mutter von drei ganz verschiedenen, wunderbar-einzigartigen Kindern. Ich liebe es Teil der KISI-Family zu sein, auf Tour mit „Ruth“ zu gehen und die Schöpfung Gottes in ihren liebevollen Details zu bestaunen.